Sterbefall

 

Anzeige eines Sterbefalles

-> Sterbefallanzeige


-> Was tun im Sterbefall?

Schriftliche Sterbefallanzeige durch

  • öffentliche und private Einrichtungen wie Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime
  • ein bei einer Handwerkskammer oder Industrie- und Handelskammer registriertes Bestattungsunternehmen, das mit der Beerdigung beauftragt wurde und den Sterbefall für die Angehörigen anzeigen soll.
  • Polizei oder andere zuständige Behörden im Rahmen einer amtlichen Ermittlung (z.B. Verkehrsunfall),
  • Ordnungsamt der zuständigen Gemeinde, wenn kein Anzeigepflichtiger vorhanden oder sein Aufenthaltsort ungekannt ist.

 

Mündliche Sterbefallanzeige durch Privatpersonen

 

Verpflichtet sind

  • jede Person, die mit dem Verstorbenen in häuslicher Gemeinschaft gelebt hat,
  • die Person, in deren Wohnung sich der Sterbefall ereignet hat
  • jede andere Person, die bei dem Tod zugegen war oder von dem Sterbefall aus eigenem Wissen unterrichtet ist.

 

Zur Beurkundung sind folgende Urkunden notwendig:

  • Ausweis/Reisepass der anzeigenden Person
  • Ausweis/Reisepass der verstorbenen Person
  • Aufenthaltsbescheinigung oder einfache Melderegisterauskunft, sofern die aktuelle Adresse im aktuellen Personalausweis abweicht oder nur ein Reisepass vorliegt
  • Ärztliche Todesbescheinigung (öffentlicher und nichtöffentlicher Teil)
  • Schriftliche Sterbefallanzeige
  • Geburtsurkunde oder beglaubigte Abschrift aus dem Geburtsregister

 

bei Verheirateten / Verpartnerten

  • Heiratsurkunde /Partnerschaftsurkunde, beglaubigte Abschrift aus dem Familienbuch oder beglaubigte Abschrift aus dem Eheregister/Partnerschaftsregister

 

bei Geschiedenen

  • Wenn die Scheidung nicht in den vorgenannten Urkunden eingetragen ist: Scheidungsurteil mit Rechtskraftvermerk

 

bei Verwitweten

  • Wenn der Tod des Partners nicht in den vorgenannten Urkunden eingetragen ist: zusätzlich Sterbeurkunde

 

Die Nachforderung weiterer Dokumente und Urkunden bleibt im Einzelfall vorbehalten.

 

Ausländische Urkunden sind entweder in internationaler Form oder mit Übersetzung durch einen vereidigten Dolmetscher vorzulegen.

 

Bei Spätaussiedlern und Vertriebenen sind zusätzlich vorzulegen: 

  • Registrierschein
  • Vertriebenausweise oder Spätaussiedlerbescheinigung
  • Namensrechtliche Erklärung (sogenannte § 94 BVFG-Erklärung)
  • Evtl. Einbürgerungsurkunde
  • Wurde ein Familienbuch auf Antrag angelegt: Abschrift aus dem Familienbuch

 

Die Beurkundung selbst ist kostenfrei.

 

Sterbeurkunden sind kostenpflichtig (s. Kostenrecht)

                     

Interessante Links:

Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

http://www.stmas.bayern.de/


Bayerisches Staatsministerium der Finanzen

http://www.stmf.bayern.bayern.de/internet/stmf/home.htm


Sozialverband VdK Bayern

www.vdk-bayern.de


Amtsgericht Sonthofen

http://www.justiz.bayern.de/gericht/ag/sf/



http://www.aeternitas.de/