Ökumenische Gottesdienste...

...für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen in der Kapelle Altenheim Kemptener Str. 13

Wenn Sie sich um einen Angehörigen kümmern, der von Demenz betroffen ist, werden Sie schmerzhaft erfahren, dass Vieles nicht mehr möglich ist. Vielleicht trauen Sie sich nicht mehr, mit Ihrem Angehörigen in einen Gottesdienst zu gehen. Was ist, wenn er unruhig wird und aufsteht, wenn er plötzlich laut redet…? Menschen mit Demenz brauchen einen Gottesdienst, der in besonderer Weise auf ihre Bedürfnisse eingeht. Ein kurzer und im Ablauf gleich bleibender Gottesdienst, bekannte Lieder und Gebete, Orgelmusik, vertraute liturgische Zeichen und Handlungen, etwas zum Riechen und Fühlen und Sehen und Schmecken.  Alles das lässt mittels des Langzeitgedächtnisses Vertrautes wieder lebendig werden. So kann es in der gemeinsamen Gottesdienstfeier geschehen:
inmitten von Verlust und Sich-nicht-mehr-Zurechtfinden sind  Geborgenheit und tiefer Friede erfahrbar!
   

Die Pfarrei St.Nikolaus, die Evangelische Gemeinde Erlöserkirche und die Demenzbegleitung Immenstadt laden zu den monatlichen (vorläufig geplant: samstags, 15.00 Uhr - 15.30 Uhr) Gottesdiensten herzlich ein.
    

Folgende Termine stehen fest: Samstag, 14. Dezember 2013, 11. Januar 2014, 8.Februar 2014 jeweils 15.00 – ca. 15.30 Uhr in der Kapelle im Spital Immenstadt, Kemptener Str. 13.

 

Weitere Termine entnehmen Sie der Tagespresse oder informieren Sie sich bei den Pfarrämtern (kath. 08323/ 8535; evang. 08323/8671.)

Geburtstagsgrüße vom Bürgermeister und Ministerpräsidenten


Stefanie Hollmann feiert im Seniorenzentrum ihren 100. Geburtstag

„Ist das eine Freude, dass ich das erleben darf!“. Mit diesem spontanen Ausruf begrüßte die Jubilarin Stefanie Hollmann den Seniorenreferenten des Stadtrates, Herbert Waibel an ihrem hundertsten Geburtstag, den sie im Kreise ihrer Familie feierte. Waibel überbrachte die Glückwünsche von Bürgermeister Armin Schaupp und Ministerpräsident Horst Seehofer. Der Ministerpräsident hatte eigens eine Urkunde mit der Medaille „Patrona Bavariae“ nach Immenstadt geschickt. Für die Pfarreiengemeinschaft Stein gratulierte Pfarrer Michael Heinrich.

Die Jubilarin wurde vor 100 Jahren in Trautenau, Sudetenland, dem „Tor zum Riesengebirge“, geboren. Sie war von Jugend an im Hotelfach tätig und führte 1934 mit ihrem Mann das Hotel „Riesengebirge“ in Spindlermühle. Nach der Vertreibung im Zuge des Zweiten Weltkriegs verschlug es sie 1946 nach Hindelang und dann nach Nesselwang, wo sie das „Bergcafe“ übernahm.

Seit mehreren Jahren verbringt sie Ihren Ruhestand im Seniorenzentrum der Arbeiterwohlfahrt in der Kalvarienbergstraße, in dem sie sich gut aufgehoben fühlt.

Bürgermeister Armin Schaupp mit Senioren auf Hochwasser-Informationsfahrt


Auf Anregung von Teilnehmern des Immenstädter Altennachmittags organisierte der Seniorenreferent der Stadt, Herbert Waibel, eine Busfahrt für Senioren zu den für 
die Stadt wichtigen Hochwasserschutz-Projekten. Bürgermeister Armin Schaupp fungierte als fachkundiger Leiter. Mit dem Bus ging es zu den wichtigsten Projekten entlang der Iller von Rauhenzell bis zum Illerdurchbruch. Besonders beeindruckt waren die Senioren von Besichtigung des Einlassbauwerks "Binnenpolder Weidachbecken" mit seinen mächtigen Sperrtoren. Das Weidachbecken zwischen Seifen und Untermaiselstein, so Schaupp, kann im Hochwasserfall gezielt 6 Millionen Kubikmeter Wasser aufnehmen. Davon provitiert auch Kempten und andere Unterlieger, da somit eine Hochwasserspitze wirksam abgesenkt werden kann.

Besinnliche Weihnachtsfeier für Senioren

 

Gut besucht war die Weihnachtsfeier für alleinstehende

Senioren, die seit über 50 Jahren von der Stadt

Immenstadt zusammen mit der Pfarrei St. Nikolaus

veranstaltet wird. Auch einige Stadträte waren anwesend.

Bürgermeister Schaupp, der das Helferteam der Organisatoren

Eheleute Langauf mit dem Team. u.a. vom Kath. Frauenbund

tatkräftig beim Bedienen unterstützte, sowie Stadtpfarrer

Siegel sprachen besinnliche Worte. Die Familie Hartmann

mit ihren Alphörner leiteten die Feier an. Heimatdichter Toni

Wintergerst trug mehrere Gedicht, abgestimmt auf das

Allgäu sowie das Lukasevangelium in Allgäuer Mundart vor.

Viel Beifall erhielt das Orchester der ehemaligen

Musikschüler unter Leitung von Anton Hagspiel, vor

allem der Sologesang von Rahel Hagspiel. Einige Musiker

reisen extra für die Veranstaltung sogar aus entfernten

Orten an. Die meisten Akteure wirken schon über

zwanzig Jahre bei der Gestaltung der Weihnachtsfeier

mit. Die zahlreichen Besucher, unter ihnen auch Gäste

im Rollstuhl, waren vom weihnachtlichen Programm und

der Stimmung sehr begeistert.

 

 

 

Sommerfest des städtischen Altennachmittages

Als gern gesehener Gast wurde Bürgermeister Armin Schaupp von Seniorenreferent Herbert Waibel beim Sommerfest des städtischen Altennachmittags begrüßt. Das Stadtoberhaupt berichtete in einem kurzen Streifzug über die wichtigsten aktuellen Vorhaben der Stadt. Seine Ausführungen beendete er mit der Einladung: „ Wenn Sie Sorgen oder Nöte haben, dann wenden Sie sich gerne an ‚den Bürgermeister‘. Meine Mitarbeiter und ich – wir versuchen unser Bestmögliches für Sie zu tun.“

Bürgermeister Schaupp ließ es sich nicht nehmen, mit den Helferinnen und Helfern den Kaffee auszuschenken. Dabei entwickelte sich manches spontane Gespräch. Dabei griff Schaupp die Anregung einer Teilnehmerin auf, im Herbst die Senioren des Stadtgebietes einzuladen, mit einem Bus die Hochwasserschutzmaßnahmen zu besichtigen und zu erläutern.

Bei Kaffee und Kuchen sowie zünftiger Musik des „Alpsee-Trios“ Helmut Bauer, Siegfried Mohr und Edgar Schubert genossen die 60 Teilnehmer den Nachmittag. Den Anstoß einer Teilnehmerin, in Immenstadt einen Tanznachmittag zu gründen, griff Seniorenreferent Waibel auf. Auf seine Frage hin, ob es Interessentinnen für einen Tanznachmittag gäbe, melden sich spontan ein gutes Dutzend Teilnehmerinnen. Einige nahmen gleich die gute Musik zum Anlass, selbst das Tanzbein zu schwingen.

Weihnachtlicher Seniorennachmittag der Stadt Immenstadt


Feierliche Klänge der Illertaler Saitenmusik
 eröffneten den weihnachtlichen Nachmittag im Pfarrheim St. Nikolaus.

Der Seniorenreferent des Stadtrates, Herbert Waibel, begrüßte die vielen Gäste mit Worten von J. W. von Goethe. Gedanken zur Advents- und Weihnachtszeit trug Pfarrer Otmar Maier für den verhinderten Stadtpfarrer Anton Siegel vor.

Volle Aufmerksamkeit erhielt 1. Bürgermeister Armin Schaupp für die von ihm vorgetragene Geschichte über einen „Christbaum für alle“ und der

Immenstädter Autor und Heimatdichter Toni Wintergerst begann seine Lesung mit der Mundartgeschichte „Z’viel od’r Z’wengig“. In seiner zweiten Geschichte ging es darum, dass sich Menschen von vier Weltreligionen an einem runden Stehtisch eines Weihnachtsmarktes treffen und miteinander über Güte sprechen.

 

Bei Kaffee und Weihnachtsgebäck genossen die Besucher die gemütlichen Stunden. Mit einem herzlichen Beifall schlossen sich die Anwesenden dem Dank von Bürgermeister Schaupp an, den er neben Frau Johanna Frey allen weiteren ehrenamtlichen Helfern für die Organisation des jeweils ein Mal monatlich stattfindenden Altennachmittages aussprach und dies mit einem kleinen Präsent unterstrich. Den musikalischen Schlusspunkt zu Klängen der Illertaler Saitenmusik setzten die gemeinsam gesungenen Weihnachtslieder.

 

Immenstädter Stadtgeschichte in historischen Räumen

Altennachmittag zu Gast im Stadtschloss

Einen „Ausflug“ in den Prunk- oder Festsaal (Schlosssaal) in der Belle Etage des benachbarten Stadtschlosses machte der städtische Altennachmittag, der von Hannelore Frey (Team Altennachmittag), Claudia Komeier (stellvertretende Geschäftsführerin Schloss Immenstadt GmbH & Co. KG.) und Herbert Waibel (Seniorenreferent des Stadtrates) organisatorisch vorbereitet worden war. Der neu eingebaute Aufzug ermöglichte den Senioren einen barrierefreien Zugang zum Schlosssaal.

Mehr als 80 Senioren waren der Einladung von Peter Seitz, dem neuen Besitzer des Stadtschlosses, gefolgt. Manche Besucher des Altennachmittages waren zum ersten Mal im Schlosssaal und staunten über die gut erhaltene Stuckdecke mit Immenstädter und Oberstaufener Motiven (um 1720). Peter Seitz erläuterte die Historie des schlichten Stadtschlosses von den ersten Anfängen durch Graf Hugo XVI. zu Montfort-Rothenfels (um 1550) über die gravierenden Erweiterungen durch Georg Freiherr zu Königsegg im Jahre 1604 bis 1620 bis hin zu weiteren Ergänzungsbauten im 17. und 18. Jahrhundert. Ferner wurden die bereits durchgeführten Sanierungsmaßnahmen und die noch geplanten Sanierungs- und Umnutzungsmaßnahmen erklärt.

Bei Kaffee und Kuchen unterhielten sich die Senioren angeregt über diese Eindrücke. In einer zweiten Runde stellten die Teilnehmer Peter Seitz und Bürgermeister Armin Schaupp Fragen zum Stadtschloss und zu aktuellen Immenstädter Themen.

Mit einem lang anhaltenden Applaus bedankten sich die Teilnehmer bei Peter Seitz und allen Helferinnen und Helfern, die den Schlosssaal liebevoll geschmückt und für das leibliche Wohl gesorgt hatten.
Etliche rüstige Senioren folgten danach noch der Einladung von Herrn Seitz, den imposanten historischen Dachstuhl (um 1620) mit seinen handbehauenen Balken zu erkunden und wagten einen ungewohnten Blick auf die Immenstädter Innenstadt.