Liebe Immenstädter Sportfreunde,

in einer Zeit, in der sinnlose Gewalt und Kriege die Schlagzeilen dominieren, ist es gut zu wissen, dass es auch ein gutes Miteinander gibt, das sich durch nichts erschüttern läßt.

Der Sportbeirat wünscht deshalb allen Mitarbeitern, Helfern, Trainern und Betreuern, die sich für den Sport in unserer Stadt und damit für unzählige Mitmenschen engagieren, für das Neue Jahr Gesundheit und Zufriedenheit, sowie weiterhin viel Spaß und Erfolg in der uns gemeinsam am Herzen liegenden Vereinsarbeit.

Ein besonderer Dank gilt der Stadt Immenstadt und seinen Mitarbeitern für die gute Zusammenarbeit und die Unterstützung, die wir das gesamte Jahr über erfahren durften.

Im Namen aller Immenstädter Sportler darf ich mich sicherlich auch bei allen unseren Fans für ihre Treue, und unseren vielen Sponsoren und Gönnern, besonders der Kaiser-Sigwart- sowie der Gertraud-und Julius-Kunert-Stiftung für die erwiesenen Zuwendungen bedanken.

Siegfried Wegmann

Sportbeiratsvorsitzender

Kinder und Jugend im Blick

 

Sportbeirat Immenstadt verteilt städtische Fördermittel mit Fokus auf Nachwuchsarbeit

 

Bei der Verteilung städtischer Fördermittel setzt Immenstadts Sportbeirat den Schwerpunkt weiter auf Kinder- und Jugendarbeit: Von 36 100 Euro aus dem städtischen Etat fließen 11 100 Euro als Zuschüsse für eingesetzte Übungsleiter an die Vereine. Knapp 18 000 Euro will der Sportbeirat anteilig der gemeldeten Kinder und Jugendlichen aufteilen. Der Rest soll der Förderung besonderer Veranstaltungen, für den Unterhalt vereinseigener Anlagen und den Kauf von Sportgeräten dienen.

 

Die Sportvereine erhalten für insgesamt 1768 Mitglieder unter 18 Jahren pro Kopf knapp zehn Euro. Das kommt Vereinen umso stärker zugute, je mehr jungen Menschen sie eine sportliche Heimat bieten. Engagement um eine aktive Jugendarbeit wird also belohnt, wobei dem Sportbeirat klar ist, dass das die Kosten der Jugendarbeit bei weitem nicht deckt. 6185 Euro bekommt der TV Immenstadt für 621 Jugendliche, 4083 Euro der TV Stein mit 410 jungen Menschen. Sehr rege Jugendarbeit haben auch: DAV-Sektion Immenstadt (2290 Euro), FC Immenstadt (1245), Skiclub (737), TC Immenstadt (577) und Segelclub Alpsee-Immenstadt (428).

 

Zudem wurden nach dem Pro-Jugendlichem-Modus 8200 Euro Spenden verteilt, die der Sportbeirat von Bosch, der Kaiser-Sigwart-Stiftung sowie der Julius und Gertraud Kunert Stiftung erhalten hat.

 

Die Sportstättenmieten für den Erwachsenensport im Vorjahr brachten 12 518 Euro, die ebenso pauschal an die Jugend zurückgehen. Wobei große Vereine viel bekommen können, andererseits aber zahlen, wenn sie in Sportanlagen Zeiten für Erwachsene belegen. Der TVI zahlt zum Beispiel 6663 Euro Turnhallenmiete; zugleich erhält er aus dem Mieteinnahmen-Topf für die Jugendlichen 4397 Euro zurück. Ähnlich ist es beim FC Immenstadt: Er zahlt 1380 Euro Miete und bekommt 885. Der TV Stein dagegen muss 2808 Euro zahlen, erhält für seine vielen Jugendlichen aber sogar ein bisschen mehr zurück - nämlich 2903 Euro. Der DAV nutzt keine städtischen Anlagen: Er zahlt folglich keine Miete, bekommt aber 1628 Euro als Jugendförderung.

 

Viele Vereine können städtische Einrichtungen nutzen, doch einige unterhalten eigene Anlagen. Da gibt es einen kleinen Zuschuss, der nur einem Bruchteil der nachgewiesenen Ausgaben entspricht. Das bewilligte der Sportbeirat: TCI (1000 Euro), TC Grün-Weiß (900), SCAI (750), Eisenbahn-Sportverein (550), TVI (500), Segelclub Trieblings (450), königlich-privilegierte Schützengesellschaft (240) und Schützenverein Akams (100).

 

Weiter werden Vereine mit kleinen Hilfen beim Kauf teurer Sportgeräte unterstützt. Großgeräteförderung erhalten TVI (1000 Euro), königlich-privilegierte Schützengesellschaft (200), SC Trieblings (100), Schützenverein Rauhenzell (150) und Diepolz (120).

 

7145 Euro für Übungsleiter

 

Gemäß der Sportförderrichtlinien gibt es auch Zuschüsse für überregional bedeutsame Veranstaltungen: 800 Euro erhält der SCAI, 350 der FC Immenstadt und 150 der SC Trieblings. Bei den Übungsleiterzuschüssen hat der TVI mit seinem großen Übungsbetrieb die Nase vorn: Er erhält mit 7145 Euro den größten Batzen, hat da freilich auch die größten Ausgaben. Neben bezuschussten Übungsleitern (mit Lizenz) halten zudem ehrenamtlich arbeitende Betreuer eine Vielzahl von Übungsleiterstunden ab. 

 

 

 

Der Sportbeirat freut sich über den Kunstrasenplatz

 

Würdigung der besonderen Verdienste von Jupp Gammel und Thomas Lindenbacher

 

Was lange währt, wurde nach 27jähriger Planungszeit endlich gut. Immenstadts Schulen und Sportler besitzen einen Kunstrasenplatz. Seit 1989 beschäftigte sich die Stadt mit dem Bau eines allwettertauglichen Platzes, der die Rasenplätze entlasten und damit schonen helfen sollte. Stadtrat Jupp Gammel, als damaliger 1. Vorstand des FC Immenstadt 07, erarbeitete von Beginn an sein Konzept, das er 2005 der Presse vorstellte. Wunsch des von Bürgermeister Gerd Bischoff unterstützen Planers war, den Platz 2007 zum 100jährigen Vereinsjubiläum in Betrieb nehmen zu können. Es sollte aber beim Wunsch bleiben und noch ein weiter und steiniger Weg folgen.

Des Planers Vorstellung, den Platz östlich des Stadionhauptplatzes zu bauen, stieß sofort auf heftigen Widerstand von Bürgern, Natur- und Vogelschützern. Heinz Peter Blees und Dr. Rolf Grebenstein wurden Sprecher der Bürgerinitiative „Für den Erhalt des Auwaldes“. Dementgegen positionierte sich der Sportbeirat für den Kunstrasen auf der geplanten Fläche, wobei aber auch die Bedenken der Umweltschützer nicht außer Acht gelassen werden konnten. Leider sollte das Engagement Jupp Gammels Kraft überfordern. Er verstarb für alle überraschend am 25. November 2005. Mit ihm verlor die Stadt einen engagierten und dem Sport verbundenen Stadtrat.

Die weiteren Planungen verliefen also fortan ohne ihn und sollten sich noch viele Jahre hinziehen. Der in den Vorplanungen alternativ vorgeschlagene Platz 2 wurde nur als geeignet betrachtet, wenn gleichzeitig ein sanierter Platz 3 das Platzangebot aufrechterhalten würde. Der Hartplatz wurde als gänzlich ungeeignet betrachtet. Unzählige weitere Planungssitzungen verliefen über Jahre hinaus nicht zielführend und die Finanzierung gestaltete sich zunehmend problematischer.

Einen neuen Vortrieb erfuhr das Projekt erst, als von Bürgermeister Armin Schaupp, der Verkauf des Hartplatzes an den Landkreis angestoßen wurde. Mit dem Verkauf an den Landkreis wurde der Kreiskrankenhausstandort aufgewertet und der Verkaufsserlös Grundlage für die Sportplatzfinanzierung. 2013 übernahm der FCI die Rolle des Bauherrn. Zu den vom Verein aufgebrachten erheblichen Eigenmitteln kamen deshalb auch BLSV-Zuschüsse, so dass die Planung in den Endspurt gehen konnte.

Auf Thomas Lindenbacher, der die Nachfolge von Jupp Gammel als FCI-Vorsitzender angetreten hatte, kam damit aber auch eine erhebliche Arbeitsbelastung zu, die dessen ganzen Einsatz forderte. Sein Ziel galt einem granulatfreien und, wie sich aktuell herausstellten sollte, einem gesundheitlich unbedenklichen und umweltfreundlichen Kunstrasen. Weil mittlerweile auch der hochwassergeschädigte Platz 2 sanierungsbedürftig war, wurde aus Kostengründen eine vom FCI mitgetragene letzte Umplanung auf diesen Platz umgesetzt.

Nun ging es Schlag auf Schlag. Am 13.5.2015 wurde die Genehmigung zum vorzeitigen Baubeginn erteilt und am 12.September erfolgte der langersehnte Spatenstich. Bereits zwei Tage später wurde mit den Tiefbauarbeiten begonnen und am 16.11.2015 konnte der Kunstrasen verlegt werden. Bis zur endgültigen Bespielbarkeit sollte es aber noch bis zum 1. Juli 2016 dauern, weil der Wintereinbruch, die langanhaltende Kälteperiode und Nässe ein Verkleben der Rasenfläche hinauszögerten.

Am 26. August wurde der Platz mit dem kirchlichen Segen offiziell übergeben und ist seither eine weitere Trainingsstätte und ein Tummelplatz für unzählige Schüler und Sportler.

Siegfried Wegmann

Sportbeiratsvorsitzender


Kosten des Kunstrasenplatzes

Historie

Besuch des neuen Skytrail-Kletterturmes in Bühl

 
Der Sportbeiratsvorsitzende Sigi Wegmann konnte einer Auswahl Immenstädter Sportjugendlicher des FCI, von TVI Handball, Leichtathletik, Schwimmen und Trampolin einen Besuch des neuen Skytrail-Kletterturmes in Bühl am Großen Alpsee vermitteln. Vor dem Einstieg stellten sich alle noch für ein Gruppenfoto und dann ging es los. Ohne Berührungsängste und voll gesichert handelte sie die Buben und Mädchen auf allen Höhen des Kletterparcours. Auch aufkommender Regen konnte anschließend den großen Spaß nicht verderben. Ein Dankeschön für die Einladung an die Tourismus GmbH der Stadt Immenstadt und deren Geschäftsführerin Annika Lehr (Bild1 dritte v.r.)

Weitere Bildes des Besuchs...

Mit freundlicher Genehmigung des Allgäuer Anzeigenblattes

Der Sportbeirat trauert mit den Immenstädter Sportlern um Mandi Miller

   
Am 11. Januar, ist Mandi Miller im Alter von 82 Jahren verstorben. Mandi Miller war Mitinitiator des 1978 gegründeten Sportbeirates und gehörte diesem 13 Legislaturperioden an. Der vielseitige Sportler stellte sich erst 2014 auf eigenen Wunsch nicht mehr zur Wiederwahl. In all den Jahren war er als Sportreferent, Schulsportbeauftragter und Beisitzer in diesem Gremium. Er war ein Vertreter, der die Belange aller Sportarten aufgrund seiner umfangreichen sportlichen Betätigung immer neutral und sachkundig vertrat. Der Bau und die Gestaltung der Immenstädter Sportanlagen trägt mit seine Handschrift. Seine Ratschläge, sein Fachwissen und seine Tatkraft werden wir alle schmerzlich vermissen. Den Sport in seiner gesellschaftlichen Bedeutung in seinem Sinne weiter zu vertreten wird uns Verpflichtung sein.

 

Unser Mitgefühl und unser Dank gebührt seiner Familie

 

 

Siegfried Wegmann

Sportbeiratsvorsitzender

Am meisten Geld fließt für die Jugend

 

Finanzen: Der Sportbeirat Immenstadt als Vereinevertretung verteilt Fördermittel

 

Immenstadt Bei der Verteilung städtischer Fördermittel setzt Immenstadts Sportbeirat den Schwerpunkt weiter auf Kinder- und Jugendarbeit: Von 39 000 Euro aus dem städtischen Etat fließen 12 000 Euro als Zuschüsse für eingesetzte Übungsleiter an die Vereine. Knapp 18 000 Euro werden anteilig der gemeldeten Kinder und Jugendlichen aufgeteilt. Der Rest dient der Förderung besonderer Veranstaltungen, für den Unterhalt vereinseigener Anlagen und den Kauf von Sportgeräten.

 

Die Sportvereine erhalten für insgesamt 1828 Mitglieder unter 18 Jahren pro Kopf knapp zehn Euro Zuschuss. Das entlastet vor allem große Vereine, die vielen jungen Menschen eine sportliche Heimat bieten. Engagement um eine aktive Jugendarbeit wird also belohnt, wobei dem Sportbeirat klar ist, dass die Zuschüsse nicht einmal ansatzweise die Kosten der Jugendarbeit decken. 6573 Euro bekommt der TV Immenstadt für 660 Jugendliche, 3814 Euro der TV Stein mit 383 jungen Menschen. Eine sehr rege Jugendarbeit haben auch FC Immenstadt 07 (1284 Euro), DAV-Sektion Immenstadt (2081), Skiclub (756), TC Immenstadt (637) und Segelclub Alpsee-Immenstadt (527). Zudem wurden nach dem Pro-Kopf-Modus 5000 Euro Spenden verteilt, die der Sportbeirat erhalten hatte.

 

Die Sportstättenmieten für den Erwachsenensport brachten im Vorjahr 12 805 Euro, die nun ebenso pauschal an die Jugend gehen. Wobei große Vereine einerseits viel bekommen können, andererseits aber zahlen, wenn sie in Sportanlagen oft Zeiten für den Seniorensport belegen. Zwei Beispiele: Der TVI zahlt 6597 Euro Turnhallenmiete und bekommt 4623 Euro zurück. Ähnlich ist es beim TV Stein: Er zahlt 3042 Euro Miete und bekommt 2682 Euro zurück. Der DAV nutzt keine städtischen Anlagen: Er zahlt folglich keine Miete, erhält aber 1464 Euro als Jugendförderung.

 

Viele Vereine können städtische Einrichtungen nutzen, doch einige unterhalten eigene Anlagen. Da gibt es zumindest einen Zuschuss. Wie viel, hängt wie bei den anderen Zuschusskategorien von den tatsächlichen, also nachgewiesenen Ausgaben ab. Der Sportbeirat bewilligte folgende Hilfen: Bühler Segelfreunde (1000 Euro), TCI (930), königlich-privilegierte Schützengesellschaft Immenstadt (850), TC Grün-Weiß (850), SCAI (800), Schützenverein Akams (600), Eisenbahn-Sportverein (503), Segelclub Trieblings (500) und TVI (300).

 

Weiter werden Vereine mit kleinen Hilfen beim Kauf teurer Sportgeräte unterstützt. Als Großgeräteförderung erhalten Immenstadts Schützen 625 Euro und die Schützenvereine Rauhenzell und d’Laubenberger Stein je 145 Euro. Der SCAI erhält 200 Euro, der TV Stein 185. Und gemäß der Sportförderrichtlinien gibt es auch Zuschüsse für überregional bedeutsame Veranstaltungen: 700 Euro erhält der SC Alpsee, 300 der FC Immenstadt und 100 der Segelclub Trieblings. (uw)

 

Text: Mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung

Wegmann führt Sportbeirat weiter


Bild und Text mit freundlicher Genehmigung der Allgäuer Zeitung!



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