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Check-Dein-Haus: kostenlose Vor-Ort-Beratungen in Immenstadt

Infoabend mit eza!-Geschäftsführer Martin Sambale am 14. Juni

Anmeldung zur Beratung bis 28. Juni

Das geplante Gebäudeenergiegesetz mit Vorgaben zum Heizungstausch schlägt nach wie vor hohe Wellen. Welche Möglichkeiten es beim Umstieg auf erneuerbare Energien beim Heizen gibt und wie man als Hausbesitzerin und Hausbesitzer generell den Energieverbrauch senken kann, erklären Energieberaterinnen und Energieberater bei der Vor-Ort-Beratung der Verbraucherzentrale Bayern und des Energie- und Umweltzentrums Allgäu (eza!). Im Rahmen der Aktion Check-Dein-Haus bietet die Stadt Immenstadt 70 dieser Vor-Ort-Beratungen den Bürgerinnen und Bürgern kostenlos an. Besitzerinnen und Besitzer eines Ein- oder Zweifamilienhauses in Immenstadt können sich bis 28. Juni 2023 direkt unter Tel. 0831 960286-74 oder E-Mail anmeldung@eza-allgaeu.de unter Angabe der vollständigen Adresse, Telefonnummer, Gebäudeart und Baujahr des Gebäudes anmelden.

Das Thema Heizungstausch wird auch im Mittelpunkt des Infoabends mit eza!-Geschäftsführer Martin Sambale am  Mittwoch, 14. Juni 2023 in der Aula des Schulzentrums Immenstadt (Allgäuer Str. 7/9 Immenstadt) sein. Beginn ist um 18:30 Uhr. Martin Sambale lebt in Immenstadt und leitet seit mehr als 20 Jahren eza!. Er wird die Alternativen zu Öl- und Gasheizungen vorstellen und erklären, wann der Einbau einer Wärmepumpe sinnvoll ist, welche Rolle dabei eine energetischen Gebäudesanierung spielt und welche Vorteile damit generell verbunden sind. Zudem informiert Sambale über den Ablauf der Vor-Ort-Beratung im Rahmen der Aktion Check-Dein-Haus in Immenstadt.

Bei der Vor-Ort-Beratung, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert wird, erfahren Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer von qualifizierten Energieberaterinnen und Energieberatern alles über die energetische Situation ihrer Immobilie. Die unabhängigen Fachleute zeigen, wie der Energieverbrauch gesenkt und gleichzeitig der Wohnkomfort gesteigert werden kann. Unter anderem wird der Energieverbrauch analysiert und anschließend die Gebäudehülle inklusive Fenster, Türen, Fassade und Dach unter die Lupe genommen. Die Heizungsanlage wird bei der Vor-Ort-Beratung ebenfalls untersucht und mögliche Alternativen werden genauso wie die Optionen für eine Solaranlage diskutiert.

Zudem informieren die Energieberaterin oder der Energieberater im Rahmen des Checks auch über die in Frage kommenden Förderprogramme. Wer beim Heizen von Öl oder Gas auf eine Wärmepumpe umsteigt, bekommt derzeit vom Staat beispielsweise bis zu 40 Prozent der Investitionskosten erstattet.

Immenstadts 1. Bürgermeister Nico Sentner sieht beim Wohnen noch enorme Energie-Einsparpotenziale. Er appelliert daher an die Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, ihre Gebäude überprüfen und sich beraten zu lassen. Von gesetzlichen Verboten hält er nichts. „Wir müssen die Herausforderung annehmen, und die Bundesregierung ist in der Pflicht, entsprechende Zuschussprogramme zu schaffen, um Hausbesitzer zu entlasten. Fordern und fördern sollte der Grundsatz der Regierung sein, anstatt nur Vorgaben zu machen“, so Nico Sentner. Mit Dämmmaßnahmen und dem Umstieg von Öl oder Gas auf erneuerbare Energie beim Heizen sowie der Nutzung der Solarenergie lassen sich der Energieverbrauch und der CO2-Ausstoß spürbar senken, betont der Immenstädter Rathauschef. Er hofft, dass die Bürgerinnen und Bürger in Immenstadt das kostenlose Beratungsangebot annehmen und später die empfohlenen Maßnahmen auch umsetzen. „Das führt nicht nur zu niedrigeren Energiekosten, sondern ist auch aktiver Klimaschutz“, so der Bürgermeister.