Stadtbauamt

Die Suche nach möglichen Standorten für Windkraftanlagen

Die Umstellung auf regenerative Energien stellt wahrscheinlich eine der größten Herausforderungen in unserer Zeit dar.

Die letzten 4 - 5 Generationen waren geprägt von Raubbau und Müllproduktion. Speziell in der Zeit nach dem 2. Weltkrieg haben wir unsere Erde (auch durch die technischen Möglichkeiten) teilweise ausgeplündert und gefährlichen Müll hinterlassen, mit dem sich noch viele Generationen werden rumärgern müssen. Deshalb ist dringendes Gebot der Stunde: Nachhaltiges Wirtschaften. 

Dass sich das Klima in den letzten ca. 100 Jahren auf der Erde verändert hat, ist ein Fakt. Ein deutlicher Beweis ist der Rückgang der Gletscher z. B. in den Alpen: 70 % Volumenverlust (eine gewaltige Veränderung in einer sehr kurzen Zeit) oder es ist nicht mehr undenkbar, dass die Nordpolregion im Sommer eisfrei wird; die Folgen auf das Klima unserer Erde sind überhaupt nicht abschätzbar.

Was geschieht, wenn der Golfstrom abbricht? Steht eventuell eine neue Eiszeit ins Haus?

Werden durch die Klimaveränderungen weite Regionen der Erde nicht mehr bewohnbar sein und Völkerwanderungen ausgelöst? Schwellenländer wie China, Indien, Brasilien haben ebenfalls ihren Anspruch auf mehr Lebensqualität angemeldet und der Anspruch ist berechtigt.

Was geschieht, wenn der wachsende Energiebedarf in herkömmlicher Weise gedeckt wird?

Der Regionale Planungsverband hat jetzt bereits weit im Vorfeld beschlossen, die Kommunen mit ihren Bürgern einzubinden, um verdichtende Informationen zu erhalten und damit eine optimierte Abwägung durchführen zu können. Die Stadt Immenstadt hat dazu in einer ersten Phase alle Bürgerinnen und Bürger in einer Informationsveranstaltung am 14. September 2012 informiert. In dieser Phase geht es noch nicht darum, eine Wertung vorzunehmen, sondern dem Regionalen Planungsverband Allgäu Fakten zur Vorbereitung einer Abwägung zu liefern.

Die rechtlichen Vorgaben und den Planungsprozess erläuterte Herr Härle vom Landratsamt Oberallgäu. Dabei wurde insbesondere auf die Aufgabe der Stadt Immenstadt über die von ihr jetzt geforderte Stellungnahme im Rahmen des informellen Anhörungsverfahrens eingegangen. Im Anschluss hat die Bioenergie Allgäu (BEA) technische und wirtschaftliche Aspekte von Windkraftanlagen an möglichen Standorten auf dem Gemeindegebiet von Immenstadt beleuchtet und mögliche Auswirkungen dargelegt.

Folgende Beiträge bzw. Präsentationen finden Sie hier zum Download bereit: