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Museumspädagogik in der Hofmühle

Kinder bauen Zukunftsmaschinen

Kindergärten und Schulen können im Museum Hofmühle auf Zeitreise gehen: Die Dauerausstellung zur Kultur- und Wirtschaftsgeschichte Immenstadts und die hochkarätige Kunstsammlung bieten sich für einen Unterrichtsbesuch ebenso an wie die museumspädagogischen Angebote für Gruppen (Details unter www.museum-hofmuehle.de).

Das museumspädagogische Angebot „Zukunftsmaschine“ etwa blickt gemeinsam mit den Kindern kurz zurück: Welche Fabriken gab es früher in Immenstadt? Was wird im Städtle heute hergestellt? Der anschließende, praktische Teil lädt dazu ein, einen Blick in die Zukunft zu werfen: Wie könnten Maschinen in unserer Zukunft aussehen – wozu könnten sie dienen? Im Workshop bauen die Kinder Zukunftsmaschinen aus mitgebrachten recycelbaren Verpackungen (anknüpfend an die Herstellung von Plastikflaschen in Immenstadt wie z.B. die Lenor-Flasche) und aus Klebebändern der örtlichen Fabrik Monta. Das Thema Nachhaltigkeit und Konsumverhalten wird hier eingebunden und kann durch die Lehrerhandreichung mit Materialien dazu in der Vor- oder Nachbereitung im Kindergarten oder in der Schule vertieft werden. Das kreative, haptische Erleben und das eigenständige Gestalten stehen bei diesem Angebot im Mittelpunkt.

Der Workshop „Zukunftsmaschine“ wurde anlässlich des 100-Jahr-Jubiläums des Heimatvereins Immenstadts und des von ihm betriebenen Museums in der Hofmühle entwickelt. Die Sonderausstellung zum Jubiläum, „Immenstadt und ich!“ ist eine Mitmach-Ausstellung und läuft noch bis zum 6. Januar 2020. Besuche von Schulklassen außerhalb der Öffnungszeiten des Museums sind nach Absprache gerne möglich.