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BIER-Ausstellung im Museum Hofmühle bis September 2022 verlängert

Sonderausstellung verlängert bis Mitte September 2022

Bier ist eines der ältesten alkoholischen Getränke der Menschheit und die Kultur des Biertrinkens ist im Alltag immer noch fest verankert. „Hopfen und Malz – Gott erhalts“ oder „Da ist Hopfen und Malz verloren“ – das sind, auch in unserem alltäglichen Sprachgebrauch verwendete Sprüche.

Die Ausstellung im Museum Hofmühle wirft in Schlaglichtern einen Blick auf die Geschichte des Bieres, gibt Zeugnis einer jahrtausendealten menschlichen Kultur und erinnert an die Geschichte der ehemaligen Kaiserbrauerei Immenstadt. Franz Anton Höss, der damals reichste Bürger der Stadt, hatte die Gräfliche Brauerei der Königsegger aufgekauft. Die Kaiserbrauerei überlebte zwei Weltkriege und eine wechselvolle Nachkriegszeit. Vor 30 Jahren - also 1990 - musste sie ihr Sudhaus mit den beiden kupfernen Kesseln für immer schließen Und so wie heute jede und jeder auf sein Lieblingsbier schwört, so gab es auch schon in früheren Zeiten Diskussionen: Ein Kenner schrieb 1816 über die Biere in Immenstadt: „Das hiesige Braunbier ist von jeher, so wie auch jetzt noch, immer eines der besten Sommerbiere im ganzen Bezirke, allein das Winterbier meistens sehr gehaltlos, auch das weiße Bier nicht mehr so gut wie ehemals.“ Prost!

Zahlreiche Fotografien und Gegenstände lassen dieses Stück Immenstädter Braugeschichte wieder lebendig werden.

Am Ende der Ausstellung steht das Biertrinken im Fokus: Bierkrüge aus dem Rettenberger Biermuseum und historische Fotografie beleuchten die Kultur des Biertrinkens im Allgäu. Geselligkeit ohne Bier? Für viele Menschen undenkbar.