Sichler, Petra

Leitung Referat 30.2.2 Bürgerbüro / Infostelle

Aufgaben

  • Leitung des Referats 30.2.2 Bürgerbüro / Infostelle
  • Urkundenanforderung
  • Geburt
  • Eheschließung/Verpartnerung
  • Sterbefall
  • Namensrechtliche Vorgänge
  • Kirchenaustritt
  • Kostenrecht
  • Hilfe bei Ahnenforschung
  • Standesamtsarchiv
Aufgaben

Bürgerschaftliches Engagement ist vor dem Hintergrund der heutigen und zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen von zentraler Bedeutung. Der Landkreis Oberallgäu möchte den Menschen, die sich in herausragender Weise dem Ehrenamt widmen, gerne gebührende Anerkennung aussprechen. Mit Hilfe der Ehrenamtskarte sollen die Engagierten damit auch im Blickpunkt der Öffentlichkeit als Vorbilder herausgehoben werden. 

Wie bereits schon 2015 werden dieses Jahr die kreisangehörigen Städte und Gemeinden vom Kreistag beauftragt, die Ehrenamtskarten zu verteilen. Alle Vereine und Bürger werden gebeten, ehrenamtlich engagierte Personen der Stadt Immenstadt vorzuschlagen. Voraussetzung für den Erhalt einer Ehrenamtskarte ist, dass die vorgeschlagenen Personen für ihre ehrenamtliche Tätigkeit keine Entschädigung erhalten dürfen und in Immenstadt gemeldet sind bzw. einem Immenstädter Verein angehören.

Dank vieler Partner wird wieder ein umfangreiches Leistungspaket aus einmaligen kostenlosen Eintritten bei unseren Bergbahnen, Bädern, Museen und vielen mehr für die Ehrenamtlichen zusammengestellt. Die Leistungen der Ehrenamtskarte 2017 – 2019 können von den Ehrenamtlichen wieder für 2 Jahre von August 2017 bis August 2019 genutzt werden.

Insgesamt stehen der Stadt 70 Karten zur Verfügung sowie zusätzlich weitere 14 Stück für die ehrenamtlichen Asylhelfer. Sollten mehr Vergabevorschläge eingehen, entscheidet das Los. Jeder Bürger/Verein/Organisation darf beliebig viele Vorschläge bei der Stadtverwaltung einreichen. 

Die Eheschließenden müssen die Eheschließung beim Standesamt anmelden und die dafür erforderlichen Papiere beschaffen. Die Anmeldung der Eheschließung ist erforderlich, damit das Standesamt feststellen kann, ob die rechtlichen Voraussetzungen für eine Eheschließung erfüllt sind oder ob dem Heiratswunsch ein Eheverbot entgegensteht (Prüfung der Ehefähigkeit). Der Standesbeamte muss dazu einige Fragen an die Eheschließenden stellen.

Quelle: BayernPortal

Nach Anzeige einer Geburt nimmt das Standesamt die Beurkundung im Geburtenregister vor. Dabei werden folgende Daten über das Kind und seine Eltern eingetragen:

  • Tag, Uhrzeit und Ort der Geburt sowie das Geschlecht des Kindes,
  • die Vornamen und der Familienname des Kindes,
  • die Vor- und Familiennamen der Eltern und auf Wunsch eines Elternteils die jeweilige Religionszugehörigkeit.

Mutter des Kindes ist die Frau, die das Kind geboren hat.

Vater des Kindes ist bei einer verheirateten Mutter der Ehemann. Ist das Kind nach dem Tod des Ehemannes geboren worden, gilt dieser Mann als Vater, wenn das Kind innerhalb von 300 Tagen nach dem Tod des Mannes geboren wurde. Ist die Mutter geschieden und ist das Kind nach Rechtskraft des Scheidungsurteils geboren worden, gilt der frühere Ehemann nicht als Vater des Kindes.

Ist die Mutter des Kindes im Zeitpunkt der Geburt des Kindes nicht verheiratet, kann das Standesamt bei der Geburtsbeurkundung einen Mann nur dann als Vater eintragen, wenn dieser die Vaterschaft anerkannt hat. Selbes gilt, wenn die Mutter zum Zeitpunkt der Geburt in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft lebt. Zu diesem Zweck ist es möglich, die Vaterschaft bereits vor der Geburtsbeurkundung anzuerkennen. Wird die Vaterschaft nach Abschluss der Geburtsbeurkundung anerkannt, trägt das Standesamt den Vater nachträglich in das Geburtenregister ein.

Das zuständige Standesamt erstellt aus dem Geburtenregister auf Antrag Geburtsurkunden, in die die wesentlichen Daten aus dem Geburtenregister über das Kind und seine Eltern übernommen werden. Außerdem können auch beglaubigte Ausdrucke aus dem Geburtenregister (das ist eine wortgetreue Wiedergabe des Inhalts des Geburtenregisters) ausgestellt werden.

Quelle: BayernPortal.de

Der Tod eines Menschen muss vom Standesamt beurkundet werden, in dessen Zuständigkeitsbereich er verstorben ist. Daher muss ein solcher Sterbefall dem Standesamt angezeigt werden.

Schriftliche Anzeige bei Sterbefällen in einer Klinik oder in einem Altenheim

Bei Sterbefällen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie sonstigen Einrichtungen, ist der Träger (meist die Verwaltung) der Einrichtung zur Anzeige des Sterbefalls verpflichtet. Zu diesem Zweck wird die Verwaltung der Einrichtung Daten über den Verstorbenen erheben und sich von den Angehörigen die erforderlichen Urkunden und Nachweise vorlegen lassen.

Trotzdem ist nicht auszuschließen, dass Angehörige des Verstorbenen oder ein von ihnen beauftragtes Bestattungsunternehmen nochmals vorsprechen müssen. Dies wird vor allem dann notwendig, wenn dem Standesamt noch nicht alle die für die Beurkundung benötigten Daten vorliegen.

Mündliche Anzeige

Ist keine schriftliche Anzeige möglich, muss der Tod des Menschen beim Standesamt mündlich angezeigt werden. Dies ist z. B. dann der Fall, wenn sich der Sterbefall nicht in einer Einrichtung (Klinik, Altenheim, usw.) ereignet hat.

Quelle: BayernPortal

 

Sie haben die Möglichkeit, Personenstandsurkunden telefonisch unter der Tel.-Nr. 08323/9988-329 oder per E-Mail an standesamt(at)immenstadt.de vorzubestellen.

Dann haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • persönliche Abholung im Bürgerbüro Kirchplatz 7 (Ausweispflicht)
  • Anforderung mit 10,-- € Schein per Post an  Standesamt Immenstadt i.Allgäu  Kirchplatz 7  87509 Immenstadt i.Allgäu
  • Anforderung per E-Mail und vorheriger Überweisung  
    Überweisung mit Vermerk „Urkunde – Nachname“ auf das Konto der Stadtkasse Immenstadt i.Allgäu DE69 7335 0000 0000 1000 16 BYLADEM1ALG Sparkasse Allgäu 

 Sobald die Anforderung und das Geld eingegangen sind, geht die Urkunde in den Versand. 

Vater eines Kindes ist der Mann, der zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter des Kindes verheiratet ist. Bei nicht miteinander verheirateten Eltern ist stets eine Anerkennung oder gerichtliche Feststellung der Vaterschaft notwendig.