Erneuerbare Energien in Immenstadt

Wie viel Klimaschutz kann sich eine Kommune während einer schwierigen Finanzlage leisten?

In Zeiten finanzieller Engpässe ist Klimaschutz oft zweitrangig. Umweltschonende Technologien werden häufig mit hohen Kosten in Verbindung gebracht und bei Projekten seltener eingesetzt. Ökonomie und Ökologie weisen bei näherer Betrachtung nur wenige Gegensätze auf. Viele Technologien die Emissionen verringern, arbeiten effizienter als konventionelle Technologien und helfen Ressourcen und somit Kosten zu sparen.

Fernwärme & Photovoltaikanlage

Treibhausgasvermeidung und Verbesserung der Energieeffizienz

Beim Klimaschutz hat die Stadt Immenstadt nicht nur in Zukunft viel vor, sondern kann bis zum jetzigen Zeitpunkt wichtige Ergebnisse vorweisen; seit 1995 konnte der CO2-Ausstoß von rund 4.000 Tonnen um 50% auf unter 2.000 Tonnen reduziert werden. Ein großer Teil des Heizenergiebedarfs der Stadt wird durch Biomasse gedeckt. Durch den Ausbau des Fernwärmenetzes können immer mehr städtische Gebäude auf eine nachhaltige Wärmeversorgung umgestellt werden. Doch nicht nur städtische Gebäude werden mit der Wärme aus dem Fernwärmenetz der Stadtwerke Immenstadt versorgt, auch einige private Nutzer haben sich bereits einen Anschluss in ihre Liegenschaft legen lassen. Beim Strom setzt die Stadt ebenfalls auf Nachhaltigkeit; neben einer KWK -Anlage und dem Ausbau der Eigenstromversorgung durch PV-Anlagen, wird die Möglichkeit zur Einbindung eines emissionsneutralen Elektroautos in den Fahrzeugbestand geprüft.

Bei einer Kommune haben die städtischen Gebäude den größten Anteil am Energiebedarf. Daher liegt das größte Potential zur Treibhausgasvermeidung in der Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden. Hierzu wurde bei der Stadt Immenstadt ein kommunales Energiemanagement eingeführt. Das Energiecontrolling hilft den Verbrauch zu überwachen und Schwachstellen aufzudecken. 

Übersicht der Photovoltaikanlage
mit Datenbeschreibung der Anlagen
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