Stadt Immenstadt

RESIDENZSTADT IM ALLGÄU
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Öffnungszeiten
Montag08:00 - 12:00 Uhr | 14:00 - 16:00 Uhr
Dienstag08:00 - 12:00 Uhr | 14:00 - 18:00 Uhr
Mittwoch08:00 - 13:00 Uhr
Donnerstag08:00 - 12:00 Uhr | 14:00 - 16:00 Uhr
Freitag08:00 - 12:00 Uhr

Vorschau auf das kommende Programm


Autorinnenlesung mit Ingrid Kloser am 19. März 2026 um 19:30 Uhr

Ingrid  Kloser wurde 1962 in Hard am Bodensee, Österreich, geboren. Nach dem Studium war sie zunächst in der Wirtschaft und als Dozentin an Hochschulen tätig. Seit 2014 widmet sie sich ausschließlich dem Schreiben. Sie lebt und arbeitet in Wien.

Aus Stille geformt 

Ein leises Buch, das im Bregenzerwald spielt

Schon als Kind schuf Aikiko erste Tonfiguren auf dem Boden sitzend im Atelier ihres Onkels. Gegen den Willen ihres Vaters, aber ermutigt von ihrer Mutter verlässt sie Japan und lernt in Deutschland das Töpferhandwerk. Als sie ein Praktikum bei einem Töpfermeister im Bregenzerwald antritt, scheint es ein Glücksfall zu sein: Friedrich liebt wie Akiko die Stille, den Ton und das Brennen im Holzbrennofen. Friedrich erkennt in Akiko nicht nur ein großes Talent, in gemeinsamen Arbeiten und Gesprächen hilft er ihr, die eigene Form zu finden. Bis Akiko Hinweise auf frühere Reisen Friedrichs nach Japan findet und ihm Fragen stellt.


Autorenlesung mit Martin Oswald am 23. April 2026 um 19:30 Uhr

Prof. Dr. Martin Oswald, 1960 in Würzburg geboren, ist mit dem bayrischen Schwaben und dem Allgäu eng verbunden. Er studierte an der Universität Augsburg Germanistik und Kunst, schrieb als deren Hausautor zahlreiche Satiren für das Kleinkunstduo "Die Mehlprimeln" und lebte zeitweise in Günzburg und auch Sonthofen, wo er an der Realschule unterrichtete. Jetzt lebt er in Weingarten.

Zum Buch:
In „Kafka hat am Sonntag geschlossen“ nähert sich Martin Oswald dem Werk Franz Kafkas auf originelle und zugleich zugängliche Weise. Das Buch verbindet Essay, literarische Interpretation und persönliche Reflexion zu einer vielschichtigen Erkundung von Kafkas Texten, Motiven und Denkweisen. Oswald zeigt, wie überraschend aktuell Kafka bis heute ist, und eröffnet neue Perspektiven auf dessen scheinbar rätselhafte Erzählwelten. Dabei gelingt ihm eine Balance zwischen wissenschaftlicher Tiefe und erzählerischer Leichtigkeit, sodass sowohl literarisch Interessierte als auch Fachleserinnen und Fachleser angesprochen werden. „Kafka hat am Sonntag geschlossen“ ist eine Einladung, Kafka neu zu lesen – neugierig, offen und mit einem Blick für die Zwischentöne der Literatur.


Kunstausstellung "Zauberwald" von Bernhard Kunze

Mit Vernissage am 24. April 2026 um 19 Uhr

Einladung zur Kunstausstellung "Zauberwald" von Bernhard Kunze im Literaturhaus Allgäu.

Zum Fotograf:
Mit 40 Jahren entdeckte der ehemalige Lokführer seine Leidenschaft für die Fotografie – und machte sie zu mehr als nur einer Passion. In seinen Bildern zeigt er die Welt voller Überraschungen und starker Gefühle, stets auf der Suche nach der Schönheit des Augenblicks. Über vier Jahrzehnte verbindet ihn eine enge Freundschaft zu Menschen in Behinderteneinrichtungen, die in zahlreichen Reportagen, Ausstellungen und Büchern wie Siegertypen dokumentiert wurde. Ende 2017 griff er seine ursprüngliche Idee wieder auf: Fotografieren ohne viel Technik – „Malen mit der Kamera“.

Die Ausstellung kann bis zum 21. Juni 2026 zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei Immenstadt kostenfrei bestaunt werden.

Zudem kann der Künstler zu folgenden Zeiten in der Ausstellung angetroffen werden:

Di: 10 – 17 Uhr
Mi: 15 – 20 Uhr
Do: 10 – 17 Uhr
Fr: 14 – 19 Uhr
Sa: 9 – 14 Uhr
So: 10 – 17 Uhr


Autorinnenlesung mit Iris Wolff am 07. Mai 2026 um 19:30 Uhr

Iris Wolff, wurde in Hermannstadt in Siebenbürgen geboren und zählt zu den bedeutenden Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, darunter den Eichendorff-Literaturpreis, den Marieluise-Fleißer-Preis, den Marie-Luise-Kaschnitz-Preis sowie den Solothurner Literaturpreis. Jetzt lebt Sie in Freiburg im Breisgau.

Zum Buch "Lichtungen"
Im Roman Lichtungen erzählt Iris Wolff eine poetische Geschichte über Freundschaft, Herkunft und Aufbruch.

Lev und Kato verbindet seit ihrer Kindheit im kommunistischen Rumänien eine ungewöhnlich tiefe Freundschaft. Als Lev als Kind lange krank im Bett liegt, ist es ausgerechnet die kluge, von den anderen gemiedene Kato, die ihm die Hausaufgaben bringt. Aus dieser Begegnung entsteht eine Verbindung, die beide ein Leben lang prägt. Während sich nach der Öffnung der europäischen Grenzen ihre Wege trennen und Kato in den Westen aufbricht, bleibt Lev in der Heimat zurück. Geblieben sind ihm nur ihre Postkarten aus ganz Europa – bis ihn eines Tages eine Karte aus Zürich erreicht, auf der nur ein einziger Satz steht: „Wann kommst du?“


Autorenlesung mit Ursula Wiegele am 17. Juni 2026 um 19:30 Uhr

Ursula Wiegele wurde 1963 in Klagenfurt geboren und studierte Philosophie an theologischen Fakultäten in Österreich und Italien. Heute lebt sie als freie Autorin in Graz. Neben Beiträgen in Anthologien und Literaturzeitschriften veröffentlichte sie mehrere Romane, darunter Cello, stromabwärts (2011), Im Glasturm (2015), Was Augen hat und Ohren (2019), Arigato (2020) und Malvenflug (2023). Für ihr literarisches Schaffen erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen und Stipendien, unter anderem den Frau-Ava-Literaturpreis sowie den Preis des Kärntner Schriftstellerverbandes für neue Literatur.


Zum Buch: Der Roman Nur die Laute der Vögel von Ursula Wiegele erzählt von einem Sommer der Stille und der Selbstfindung.

Der Musiker Luca zieht sich wegen einer schmerzhaften Handverletzung auf eine kleine Insel in der Lagune von Grado zurück. Fern vom Alltag verbringt er dort mehrere Monate nahezu ohne Kontakt zur Außenwelt. Begleitet nur von zwei Katzen, dem Rhythmus der Gezeiten und den Vögeln der Lagune, beginnt er, zur Ruhe zu kommen. Während er die Natur beobachtet und Erinnerungen nachspürt, findet er langsam neue Kraft und einen anderen Blick auf sein Leben.

Ein ruhiger, poetischer Roman über Rückzug, Heilung und die Kraft der Natur.


Autorinnenlesung mit Maren Amini am 17. Juli 2026 um 19:30 Uhr

Die Hamburger Illustratorin und Comic­künst­le­rin Maren Amini (*1983) lädt zu einer besonderen Lesung ein. In ihrem preisgekrönten Graphic Novel „Ahmadjan und der Wiedehopf“ erzählt sie die bewegende Lebensgeschichte ihres Vaters – von seiner Kindheit im Afghanistan der 1950er und 60er Jahre über seine Flucht und das Ankommen in Deutschland bis hin zu den Höhen und Tiefen eines Künstlerlebens. Mit einem einfühlsamen, humorvollen Strich verknüpft Amini diese persönliche Biografie mit der alten persischen Sage „Die Konferenz der Vögel“ und öffnet so einen poetischen Blick auf Themen wie Heimat, Identität, Krieg und Hoffnung. Der Band wurde u. a. mit dem Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung ausgezeichnet und besticht durch seinen warmen Erzählton sowie kraftvolle Bildsprache.


Autorenlesung mit Franzobel am 10. September 2026 um 19:30 Uhr

Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, ist mehrfach ausgezeichneter Schriftsteller (u. a. Ingeborg-Bachmann-Preis, Arthur-Schnitzler-Preis, Nicolas-Born-Preis, Bayerischer Buchpreis). Bei Zsolnay erschienen zuletzt seine historischen Romane Das Floß der Medusa (2017), Die Eroberung Amerikas (2021), Einsteins Hirn (2023) und Hundert Wörter für Schnee (2025), die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden.

Zum Buch: In Hundert Wörter für Schnee erzählt Franzobel die abenteuerliche Geschichte der Eroberung des Nordpols. Im Herbst 1897 bringt der US-Entdecker Robert Peary sechs Inuit nach New York – von ihnen überlebt nur der neunjährige Minik. Seine dramatische Lebensgeschichte – Taufe, Schule, betrügerischer Pflegevater, Flucht – wird zum Spiegel der Spannungen zwischen der „zivilisierten“ amerikanischen Kultur und dem Überlebenswillen seines Volkes. Franzobel zeichnet ein Heldenlied über den Überlebenskampf eines fast ausgestorbenen Volkes in der unwirtlichsten Gegend der Erde.


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