Vorschau auf das kommende Programm
Kunstausstellung "Zauberwald" von Bernhard Kunze
Noch bis zum 26. Juli 2026Kunstausstellung "Zauberwald" von Bernhard Kunze im Literaturhaus Allgäu.
Zum Fotograf:
Mit 40 Jahren entdeckte der ehemalige Lokführer seine Leidenschaft für die Fotografie – und machte sie zu mehr als nur einer Passion. In seinen Bildern zeigt er die Welt voller Überraschungen und starker Gefühle, stets auf der Suche nach der Schönheit des Augenblicks. Über vier Jahrzehnte verbindet ihn eine enge Freundschaft zu Menschen in Behinderteneinrichtungen, die in zahlreichen Reportagen, Ausstellungen und Büchern wie Siegertypen dokumentiert wurde. Ende 2017 griff er seine ursprüngliche Idee wieder auf: Fotografieren ohne viel Technik – „Malen mit der Kamera“.
Die Ausstellung kann bis zum 26. Juli 2026 zu den Öffnungszeiten der Stadtbücherei Immenstadt kostenfrei bestaunt werden.
Zudem kann der Künstler zu folgenden Zeiten in der Ausstellung angetroffen werden:
Di: 10 – 17 Uhr
Mi: 15 – 20 Uhr
Do: 10 – 17 Uhr
Fr: 14 – 19 Uhr
Sa: 9 – 14 Uhr
So: 10 – 17 Uhr


Autorinnenlesung mit Maren Amini am 17. Juli 2026 um 19:30 Uhr
Die Hamburger Illustratorin und Comickünstlerin Maren Amini (*1983) lädt zu einer besonderen Lesung ein. In ihrem preisgekrönten Graphic Novel „Ahmadjan und der Wiedehopf“ erzählt sie die bewegende Lebensgeschichte ihres Vaters – von seiner Kindheit im Afghanistan der 1950er und 60er Jahre über seine Flucht und das Ankommen in Deutschland bis hin zu den Höhen und Tiefen eines Künstlerlebens. Mit einem einfühlsamen, humorvollen Strich verknüpft Amini diese persönliche Biografie mit der alten persischen Sage „Die Konferenz der Vögel“ und öffnet so einen poetischen Blick auf Themen wie Heimat, Identität, Krieg und Hoffnung. Der Band wurde u. a. mit dem Comicbuchpreis der Berthold Leibinger Stiftung ausgezeichnet und besticht durch seinen warmen Erzählton sowie kraftvolle Bildsprache.


Autorenlesung mit Franzobel am 10. September 2026 um 19:30 Uhr
Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, ist mehrfach ausgezeichneter Schriftsteller (u. a. Ingeborg-Bachmann-Preis, Arthur-Schnitzler-Preis, Nicolas-Born-Preis, Bayerischer Buchpreis). Bei Zsolnay erschienen zuletzt seine historischen Romane Das Floß der Medusa (2017), Die Eroberung Amerikas (2021), Einsteins Hirn (2023) und Hundert Wörter für Schnee (2025), die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden.
Zum Buch: In Hundert Wörter für Schnee erzählt Franzobel die abenteuerliche Geschichte der Eroberung des Nordpols. Im Herbst 1897 bringt der US-Entdecker Robert Peary sechs Inuit nach New York – von ihnen überlebt nur der neunjährige Minik. Seine dramatische Lebensgeschichte – Taufe, Schule, betrügerischer Pflegevater, Flucht – wird zum Spiegel der Spannungen zwischen der „zivilisierten“ amerikanischen Kultur und dem Überlebenswillen seines Volkes. Franzobel zeichnet ein Heldenlied über den Überlebenskampf eines fast ausgestorbenen Volkes in der unwirtlichsten Gegend der Erde.


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Ticketreservierung über:
literaturhaus(at)immenstadt.de
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